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- >>>>>>>Das Password für die Test-Datensätze ist: 'TESTEN'<<<<<<<
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- K U R Z A N L E I T U N G
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- Hintergrund:
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- HDP-Bank ist die ideale Lösung für alle, die privat oder
- geschäftlich viele Rechnungen begleichen müssen oder einfach den
- Überblick über mehrere Girokonten, Kreditkarten, Kredite oder
- Sparbücher behalten wollen.
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- Salopp gesagt, könnte man HDP-Bank als Überweisungsprogramm
- bezeichnen. Doch diese Bezeichnung tut dem vorhandenen Umfang
- nicht ansatzweise genüge. Es hat sich vielmehr bei der Erledigung
- von 3 entscheidenden Aufgaben bewährt:
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- 1.) Unter Nutzung der schnellen grafischen Eingabe und von
- Techniken wie Elektronik-Banking gestattet es die
- schnellstmögliche Abwicklung Ihres Zahlungsverkehrs.
- 2.) Es zeigt nicht nur den aktuellen Kontostand aller ausge-
- führten Buchungen, sondern gestattet Ihnen einen Blick in
- Ihre liquiditätsmäßige Zukunft.
- 3.) Es können beliebig viele Konten verwaltet werden, auch wenn
- diese von unterschiedlichen Instituten sind. Und das
- Besondere daran - man behält den Überblick.
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- HDP-Bank ist ursprünglich für den eigenen Bedarf entstanden.
- Darum war es wichtig, daß egal ob die Aufträge auf Überweisungs-
- vordrucke ausgedruckt werden oder per Diskette zur Bank gehen,
- unsere Buchhaltung sich nicht mit irgendwelchen Bank-Formaten
- oder Kürzeln rumschlagen muß.
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- Uns ist klar, daß hinter diesem Programm eine bestimmte Ideologie
- steht. Aber gerade hierin liegt der große Vorteil; das sinnvolle
- Beschränkungen zur Vereinfachung der Abläufe und Verbesserung der
- Transparenz beitragen. Auch hierbei ist das Motto: einfachste
- Erfassung, Konten-Vorgänge im totalen Überblick und schnellst-
- mögliche Ausgabe.
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- Diese Ideologie wird auch in einem ganz anderen Punkt deutlich,
- denn mit HDP-Bank ist ein Schritt in Richtung papierloses Büro
- gelungen. Es wurde ganz bewußt auf unötige Ausdrucke verzichtet,
- insbesondere wenn Elektronik-Banking benutzt wird. Hierzu paßt
- dann auch der Schutz der Stammdaten gegen unberechtigte Zugriffe.
- Was nützt die beste Verschlüsselung, wenn sowieso alles ausge-
- druckt wird, oder die Daten mit einfachen Dump-Utilities
- angezeigt werden können ?
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- Noch etwas zur Technik. Die Datenbanken für Adressen, Bankkonten,
- Aufträge und Daueraufträge laufen ausschließlich über eine dyna-
- mische Datenverwaltung. Somit ist deren Größe nur von dem zur
- Verfügung stehenden Speicherplatz abhängig. Gerade für Großbild-
- schirme interessant - die Dialoge lassen sich über den Dialog-
- hintergrund verschieben. Da immer nur die Daten gespeichert
- werden, die auch verändert wurden, werden unötige Wartezeiten
- vermieden.
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- In einigen Dialogen finden Sie Eingaben, die disabled sind. Diese
- sind für zukünftige Erweiterungen vorgesehen und schon in den
- Datensätzen mit berücksichtigt. Dadurch soll vermieden werden,
- daß es bei künftigen Updates zu Kompatibilitäts-Problemen kommt.
- Also bitte stören Sie sich nicht dran und ignorieren Sie diese.
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- Halt! Bevor Sie weiterlesen, gönnen Sie sich die obligatorische
- Tasse Kaffee und drucken Sie währenddessen dieses File aus. Denn
- die Erfahrung hat ganz eindeutung gezeigt, daß man am schnellsten
- mit diesem Programm zurecht kommt, wenn man zum Einen diese
- Beschreibung vor sich auf dem Tisch liegen hat und zum Anderen
- die gelesenen Sachen parallel dazu ausprobiert.
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- Installation:
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- Sie haben zwei Möglichkeiten:
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- (1) Sie möchten erstmal mit dem Programm spielen bzw. es aus-
- probieren, ohne daß Sie gleich mit gültigen Daten arbeiten.
- Zu diesem Zweck kopieren Sie sich bitte den gesammten Ordner
- 'BANK' an eine beliebige Stelle auf Ihren Rechner. In diesem
- Ordner ist 'Bank' bereits mit Testdaten komplett instal-
- liert. Wenn Sie jetzt das Programm 'BANK.PRG' starten und
- als Passwort 'TESTEN' eingeben, können Sie sofort los-
- legen.....(siehe auch den Blitz-Kursus hierzu)
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- (2) Sie möchten das Programm neu installieren und mit Ihrem
- selbstgewählten Passwort schützen; dann gehen Sie bitte wie
- folgt vor. Legen Sie bitte an einer beliebigen Stelle auf
- Ihrem Rechner einen neuen Ordner an, in den Sie die Files
- BANK.PRG bzw. BANK.RSC kopieren. Starten Sie bitte
- 'BANK.PRG' und befolgen genau die nachfolgende Schritte:
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...BANK.INF' mit OK bestätigen.
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...PRINTER.CFG' mit OK bestätigen.
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- - Das eigene Passwort, welches aus genau 6 Zeichen
- bestehen muß, eingeben und natürlich gut merken.
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...ADRESSEN.ADR' mit OK bestätigen.
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...BANKKONT.BNK' mit OK bestätigen.
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...AUFTRÄGE.AUF' mit OK bestätigen.
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- - Die Fehlermeldung 'Fehler beim File öffnen von
- ...DAUERAUF.DAU' mit OK bestätigen.
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- Verlassen Sie jetzt das Programm über den Menüpunkt
- 'Beenden' unter 'Bearbeiten'. Stellen Sie durch einen
- erneuten Start sicher, daß Sie sich bei der ersten Passwort-
- Eingabe nicht vertippt haben. Erst dann sollten Sie Ihre
- persönlichen Daten erfassen.
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- Wenn die Fehlermeldung 'Fehler dieses ist kein .ADR-File!'
- kommt, ist das Passwort falsch eingegeben worden.
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- Soll das Programm 'BANK.PRG' vom Desktop aus gestartet werden
- können (das geht natürlich nur mit entsprechendem TOS), muß im
- 'Extra'-Menü vom Desktop unter 'Anwendung anmelden' das 'Stan-
- dardverzeichnis = Anwendung' ausgewählt sein.
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- Die Bedeutung der vorhandenen Files ist wie folgt:
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- BANK.PRG Das eigentliche Programm.
- BANK.RSC Das Resource-File hierzu
- BANK.INF Das Parameterfile
- PRINTER.CFG Druckereinstellungen
- ADRESSEN.ADR Adress-Datensätze
- BANKKONT.BNK Bank-Datensätze
- AUFTRÄGE.AUF Auftrags-Datensätze
- DAUERAUF.DAU Dauerauftrags-Datensätze
- README Diese File
- ANLEITUN.DOC Anleitung, identisch mit README jedoch im 1st-Word
- Format zum besseren Ausdrucken.
- <PERIODE> Ordner, in dem die vergangenen Monate gespeichert
- sind. Wird erst beim ersten Mal 'Monats-Abschluss'
- bilden angelegt.
- <DTAUS> Ordner, in dem sich die Sicherheits-Kopien der
- DTAUS-Files für den beleglosen Datenträgeraus-
- tausch mit den Banken befinden. Wird mit dem
- ersten Erzeugen einer DTAUS-Diskette angelegt.
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- Daten erfassen:
- ---------------
- Über die Menü-Punkte 'Adressen erfassen', 'Konten erfassen' und
- 'Daueraufträge erfassen' werden die jeweiligen Stammdaten
- eingegeben.
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- 'Adressen erfassen...':
- Hier werden hauptsächlich die Daten der Zahlungsempfänger
- erfasst. Bevor ein neuer Datensatz eingegeben werden kann, muß
- mit 'NEW' erstmal ein Leer-Datensatz an die Liste gehängt werden.
- Es wird immer der Datensatz bearbeitet, der in der Selectbox
- ausgewählt wurde. Die gemachten Änderungen werden nur übernommen,
- wenn sie mit 'ENTER' bestätigt wurden. Folgende Felder bedürfen
- einer besonderen Erklärung: 'Kdn.Nr.' ist die Nummer, die Sie bei
- Ihrem Lieferanten als Kunden-Nummer haben und die mit auf den
- Rechnungen steht, die Sie bekommen. 'für' ist der Default-
- Verwendungszweck, z.B. 'KFZ-Reparatur' bei einer Autowerkstatt.
- 'Adress Info' kann für Bemerkungen oder nähere Beschreibungen zur
- Adresse genutzt werden und erscheint in der 'Adress-Select-Box'.
- 'Skt.' ist der Skontosatz, der Ihnen von bestimmten Lieferanten
- eingeräumt wird.
- Die Eingaben: Lieferanten, Kunden bzw. Sammelaufträge sind schon
- für zusätzliche Funktionen vorgesehen, werden aber noch nicht
- genutzt.
-
- 'Konten erfassen... ':
- Hier werden die Daten der eigenen Bankkonten erfasst. Die Handha-
- bung ist genau wie bei den Adressen. Die Eingabe: Geldkonto für
- die Buchhaltung ist schon für zusätzliche Funktionen vorgesehen,
- wird aber noch nicht genutzt.
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- 'Daueraufträge erfassen... ':
- Hier werden die Daten für interne Daueraufträge erfasst. Nach
- jedem Programmstart wird anhand des aktuellen Datums geprüft, ob
- ein Dauerauftrag ausgeführt werden soll. Die Handhabung beim
- Erfassen ist genau wie bei den Adressen. Folgende Felder bedürfen
- einer besonderen Erklärung:
- Der Block 'Fremdes Konto', enthält die Daten des Empfänger-
- Kontos, dem der Betrag gutgeschrieben wird. Durch Doppelklick mit
- der Maus auf eines dieser Felder wird die ADRESS-SELECT-BOX
- aufgerufen, mit der die Empfängerdaten wiederum durch einen
- Doppelklick übernommen werden können.
- Das gleiche gilt für den Block 'Eigenes Konto' nur das hier, mit
- der BANKKONTO-SELECT-BOX, das Konto von dem der Betrag abgebucht
- wird ausgewählt wird.
- Unter 'für' kann der gewünschte Verwendungszweck eingegebn wer-
- den. Hierbei sind Makros möglich, die wie folgt expandiert
- werden: '#V' = Vormonat (z.B. 01/93), '#A' = aktueller Monat
- (z.B. 02/93) oder '#N' = nächster Monat (z.B. 03/93).
- Das Datum 'Erstmalig' bestimmt, wann der Dauerauftrag das erste
- Mal ausgeführt wird. Wenn das Datum 'Letztmalig' überschritten
- wird, wird der Dauerauftrag nicht mehr ausgeführt und gegebenen
- falls gelöscht, wenn der Schalter 'Am Ende löschen' an ist.
- 'Ausgeführt' ist das Datum, an dem der Dauerauftrag zuletzt
- ausgeführt wurde. Beim Einrichten muß dieses Datum somit kleiner
- als das 'Erstmalig'-Datum sein (z.B. 00.00.00).
-
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- Aufträge eingeben/buchen:
- --------------------------
- 'Überweisungen eingeben... ':
- Durch Doppelklick mit der Maus auf eines der Felder des
- 'Empfänger' Blocks wird die ADRESS-SELECT-BOX aufgerufen, mit der
- die Empfängerdaten wiederum durch einen Doppelklick übernommen
- werden können.
- Das gleiche gilt für den 'Auftraggeber' Block, nur das hier mit
- der BANKKONTO-SELECT-BOX das Konto von dem der Betrag abgebucht
- wird ausgewählt wird.
- Bei 'für' wird der Verwendungszweck eingegeben. Die erste Zeile
- hiervon ist der Default-Verwendungszweck aus dem Adressdatensatz.
- Die zweite Zeile kann durch Betätigen von 'OK' im Hilfsblock
- zusammengebaut werden. Hierbei werden dann Skontosatz, Kunden-
- nummer, etc. berücksichtigt. Siehe hierzu bitte die Beschreibung
- beim Blitz-Kursus.
- Durch Betätigung des 'BUCHEN'-Buttons wird diese Überweisung als
- Auftrag übernommen.
- Die 'Buchhaltungs'-Eingaben und Valuta sind schon für zusätzliche
- Funktionen vorgesehen, werden aber noch nicht genutzt.
-
- Auf Termin setzen:
- Bei der Eingabe von Überweisungen oder Lastschriften kann der
- Knopf 'auf Termin' mit angeklickt werden. Normalerweise erhält
- ein Auftrag nach der Eingabe den Status 'O' für offen/eingeben,
- wenn jedoch der besagte Knopf eingeschaltet wird erhält der
- Auftrag den Status 'T' für auf Termin gesetzt. Wichtig dabei, daß
- als Datum nicht das aktuelle sondern das Fälligkeitsdatum einge-
- geben wird. Solange dieser Status nun ansteht, wird der Auftrag
- nicht mit ausgegeben.
- Nach jedem Programmstart werden alle Aufträge mit dem Status 'T'
- überprüft, ob deren Datum das aktuelle Datum überschritten hat,
- und wenn ja automatisch auf 'O' für offen gesetzt. Hierbei wird
- genau wie bei den Daueraufträgen der Parameter 'Daueraufträge xx
- Tage früher ausführen' mit berücksichtigt. Erst wenn jetzt wieder
- Ausgaben gemacht werden, wird dieser Auftrag mit berücksichtigt.
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- 'Zugang eingeben... ' und 'Abgang eingeben... ':
- Diese Eingaben werden benutzt, um den Kontostand von HDP-Bank auf
- dem Laufenden zu halten. Denn Vorgänge wie Kontoführungsgebühr,
- Zinsgutschriften etc. können über diese Dialoge einfach und
- schnell nachgetragen werden.
-
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- Ausgaben:
- ----------
- 'Kontobuchungen listen... ':
- Mit der BANKKONTO-SELECT-BOX wird ein Konto durch Doppelklick
- ausgewählt, dessen Kontobuchungen angezeigt werden. Die Spalte
- 'Sammelbuchungen' zeigt gegebenenfalls alle Einzelbuchungen einer
- Sammelbuchung an. 'T' steht für Typ wobei es folgende Typen gibt:
-
- '.' Leer bzw. not valid
- 'S' Saldo-Übertrag vom Vormonat
- 'Ü' Überweisungs-Gutschrift
- 'H' Beliebige Buchung
- 'D' Interner Dauerauftrag
- 'G' Gutschrift (not used)
- 'Z' Sammelbuchung
- '?' Error/Fehler
-
- 'S' steht für Status, wobei eine Buchung folgende Stati annehmen
- kann:
-
- '.' Leer bzw. not valid
- 'O' Offen, Buchung ist nur eingegeben
- 'A' Buchung ist Ausgeben (gedruckt oder auf Floppy)
- ' ' Buchung ist bereits ausgeführt worden
- '-' Buchung ist storniert
- '?' Error/Fehler
-
- Es wird jeweils eine getrennte Summe für Last- und Gutschriften
- gebildet, die dann mit der Saldobuchung aus dem Vormonat zur
- eigentlichen Kontosumme addiert werden. In dieser Summe sind alle
- Aufträge mit berücksichtigt, egal ob sie erledigt sind, oder nur
- erfasst. Somit tut man quasi einen Blick in die liquiditätsmäßige
- Zukunft. Dem gegenüber berücksichtigt die Summe links unten nur
- alle bereits erledigten Aufträge und sollte mit dem letzten Saldo
- der Kontoauszüge übereinstimmen.
- Wird eine Buchung angeklickt, kann über das Popup-Menü der Status
- geändert werden. Siehe hierzu bitte die Beschreibung beim Blitz-
- Kursus.
- Durch Doppelklick erscheint ein Dialog, mit dem man einen Auftrag
- komplett editieren kann. !!! Achtung, hierdurch lassen sich zwar
- Eingabefehler beheben, man kann aber auch viel Mist machen !!!
-
- Über die von/bis Perioden-Eingabe in der BANKKONTO-SELECT-BOX
- können nicht nur vergangene Perioden betrachtet werden sondern
- auch ganze Zeiträume. !!! Achtung, dieses kann sehr Speicherin-
- tensive werden. Sollte es zu Überschreitungen kommen wird dieses
- mit einer entsprechenden Meldung angezeigt und die Ausgabe wird
- abgebrochen. Die von/bis-Perioden-Eingabe ist optional, als
- Default wird grundsätzlich die aktuelle Periode vorgegeben.
-
- Das Ändern von Buchungen über Klick oder Doppelklick geht nur bei
- Fenstern, in denen ausschließlich Buchungen der aktuellen Periode
- angezeigt werden.
-
- 'Kontobuchungen sortieren... ':
- Sortiert alle Buchungen, erst die abgeschlossenen, dann die noch
- offenen. Innerhalb dieser Gruppen dann nach Datum. Zusätzlich
- werden Sammelbuchungen zu Gruppen zusammengefasst.
-
- 'Aufträge drucken... ':
- Ausgabe der Überweisungen auf Überweisungsvordrucke. Für das
- ausgewählte Konto wird angezeigt, wieviel offene Überweisungen
- auszugeben sind. Per Schalter kann eingestellt werden, ob eine
- Sammelbuchung mit erzeugt werden soll oder nicht.
-
- 'Aufträge auf Floppy... ':
- Mit diesem Menü-Punkt wird eine DTA-Diskette für den beleglosen
- Datenträgeraustausch mit Kreditinstituten erzeugt. Damit die
- Diskette auch auf dem Atari richtig nach MSDOS formatiert wird,
- kann vorher 'formatieren' angeschaltet werden. Wenn immer die
- gleichen Disketten verwendet werden, braucht dieses bei jeder
- Diskette nur das erste mal erfolgen.
- Zusätzlich kann eingeschaltet werden, daß ein 'Beleg' für die
- Buchhaltung mit ausgedruckt wird.
-
- 'Summen aller Konten listen... ':
- Bei dieser Ausgabe wird eine Summe über alle Konten gebildet. Es
- wird auch hierbei nach "nur ausgeführten" und "bereits erfassten"
- Aufträgen unterschieden. Zusätzlich wird gezeigt, wie welches
- Konto zu dem gesamten Ergebnis beiträgt.
-
-
- Zusammenfassung von Perioden:
- -----------------------------
- HDP-Bank bietet mit den folgen Funktionen die Möglichkeit, Peri-
- odenabschlüsse zu bilden bzw. sich vergangene Perioden wieder
- anzusehen. Als Periode wird typischerweise ein Monat gewählt.
-
- 'Monatsabschluss... ':
- Für jedes Konto werden alle ausgeführten Aufträge zusammengefasst
- und gespeichert, finden aber als entsprechende Saldo-Buchung in
- der aktuellen Kontobuchungen ihre Berücksichtigung.
-
-
- Optionen:
- ---------
- 'Konfiguration...'
- Monat und Jahr der 'Aktuellen Periode' werden benutzt, um beim
- Periodenabschluß den Namen zu generieren unter dem die Daten
- gespeichert werden.
- Der 'Aktuelle Steuersatz' ist für die Rechenhilfe zum Bberechnen
- des Netto-Abzugs im Überweisungs-Dialog wichtig.
- Bei 'Daueraufträge' wird eingegeben, wieviel Tage vor dem
- eigentlichen Ausführungsdatum, die automatische Durchführung
- stattfinden soll.
- Für die Filenamen Generierung für das DTAUS-Backup-File wird das
- aktuelle Datum verwendet. Wenn diese Funktion jedoch mehrfach an
- einem Tag aufgerufen wird, verhindert 'DTAUS Backup-Count' das
- Files mit gleichem Namen entstehen.
-
- 'Drucker-Einstellung... '
- Über diesem Dialog kann HDP-Bank auf die unterschiedlichsten
- Drucker eingestellt werden. Insbesondere die Umlaute können
- hier angepaßt werden. Wird auf das Feld der 'Info'-Zeile mit der
- Maus ein Doppelklick gemacht, können über die File-Selectbox
- andere Druckereinstellungen geladen werden. Beim Programmstart
- wird immer das File PRINTER.CFG geladen. Beim verlassen des
- Programmes werden eventuell veränderte Parameter in dem jeweils
- ausgewähltem Druckereinstellungs-File gespeichert.
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- 'Überweisungsvordruck... '
- Diese Funktion beinhaltet einen sehr mächtigen Formular-
- Generator, mit dem HDP-Bank auf fast alle Überweisungsvordrucke
- angepaßt werden kann. Ein Doppelklick auf ein Feld selektiert
- oder deselektiert dieses Feld. Wenn ein Feld anklickt wird,
- kann es mit gedrückt gehaltener Maus-Taste beliebig verschoben
- werden. Über den 'TEST'-Button kann sofort zur Kontrolle ein
- Probeausdruck gemacht werden.
-
-
- 'Import und Export für Adressdaten'
- Es ist wichtig, daß man Daten zwischen einzelnen Programmen
- austauschen kann. Insbesondere bei großen Datenmengen, wie sie
- z.B. bei der in HDP-Bank integrierten Adressdatenbank anfallen.
- Der Wunsch nach Sicherheit durch Verschlüsselung steht jedoch
- einem direkten Zugriff entgegen. Zusätzlich hat fast jedes Pro-
- gramm sein eigenes Format. Aus diesem Grunde haben die meisten
- Programme eine sogenannte ASCII Import- und Export-Schnittstelle
- für den Datenaustausch.
-
- Aber selbst diese schon recht einfache ASCII-Schnittstelle
- braucht eine Vielzahl an Parametern, um auch wirklich universell
- zu sein. An dieser Stelle etwas zur Technik. Die Routinen zum
- Im/Export benutzen eine sehr komplexe 'State-machine', die eigens
- für HDP-Bank entwickelt wurde. Nur so ist es möglich, alle
- Parameter insbesondere in ihren Kombination auch sicher zu
- beherrschen.
-
- Auch wenn diese Parameter auf den ersten Blick verwirrend wirken,
- keine Sorge, im Normalfall braucht man sich um diese Einstellun-
- gen keine Gedanken machen. Es gibt 4 Voreinstellungen, die die
- gebräuchlichsten Fälle abdecken. Dennoch ist es gut, wenn man für
- alle Fälle gerüstet ist.
-
- Voreinstellung: 'ASCII Standard'
- Dieses Format ist nicht nur sehr einfach, sondern auch sehr
- verbreitet. Wenn Sie diese Voreinstellung zum Daten-Import
- gewählt haben vergessen Sie nicht die 'Feldanzahl' pro Datensatz
- sowie die 'Feldreihenfolge' anzugeben. Dieses Format ist insbe-
- sondere für die Verwendung in Textverarbeitungen geeignet. Zum
- einen können die Daten direkt eingelesen werden, zum anderen wird
- dieses Format häufig zur Erstellung von Serienbriefen verwendet.
-
- Bei diesem Format entspricht jedes Feld im Datensatz einer Zeile
- im Export-File, die mit Carriage Return und Linefeed (013, 010)
- abgeschlossen ist. Auf diese Art folgt ein Datensatz dem anderen:
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- Bernd Meyer
- Hauptstraße 11
- D
- 22456
- Hamburg
- Uwe Tilscher
- Bergkoppel 7a
- D
- 82030
- München
- Hedwig Dabel
- Bachstraße 123
- D
- 30567 Hannover
-
-
- Voreinstellung: 'Delimited TAB'
- Dieses Format sowie die nachfolgenden haben den großen Vorteil,
- daß eine Angabe der Felder pro Datensatz nicht nötig ist. Das
- Import-Programm kann sich diese Information aus dem Format selber
- generieren.
-
- Hier entspricht jeder Datensatz einer Zeile, die mit Carriage
- Return und Linefeed (013, 010) abgeschlossen ist. Die einzelnen
- Felder sind durch Horizontal Tab (009) von einander getrennt.
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- Bernd Meyer Hauptstraße 11 D 22456 Hamburg
- Uwe Tilscher Bergkoppel 7a D 82030 München
- Hedwig Dabel Bachstraße 123 D 30567 Hannover
-
-
- Voreinstellung: 'Delimted Semikolon'
- Auch hier kann sich das Import Programm die Information über
- Feldanzahl aus dem Format selber generieren.
-
- Im Gegensatz zu Delimiteted TAB wird zur Feldtrennung ein sicht-
- bares Zeichen verwendet, welches theoretisch auch in Textstrings
- vorkommen könnte. Deshalb werden diese mit Texteinfassungs-Zei-
- chen eingefaßt, hier Anführungszeichen ("). Damit das Import
- Programm auch Anführungszeichen im Textstring erkennen kann wer-
- den diese dann verdoppelt.
-
- Jeder Datensatz ist wieder eine Zeile, die mit Carriage Return
- und Linefeed (013, 010) abgeschlossen ist. Die einzelnen Felder
- sind durch Semikolon (059) voneinander getrennt. Alle Textstrings
- sind in Anführungszeichen (034) gesetzt.
-
- "Bernd Meyer";"Hauptstraße 11";"D";22456;"Hamburg"
- "Uwe Tilscher";"Bergkoppel 7a";"D";82030;"München"
- "Hedwig Dabel";"Bachstraße 123";"D";30567;"Hannover"
-
- Dieses Format kann z.B. von "Adimens" erzeugt werden. Per Dop-
- pelklick auf das Import/Export-Symbol werden folgende Werte ein-
- gestellt:
-
- Datensatz-Trennung: (13)(10)
- Feld-Trennung: (59)
- Feldeinfassung: (34)
-
- Auch dBASE kann dieses Format mit folgenden Befehlen erstellen:
-
- COPY TO <file> DELIMITED WITH ;
-
-
- Voreinstellung: 'Delimited Komma'
- Dieses Format ist identisch mit 'Delimited Semikolon', nur daß
- als Feldtrennung das Komma (044) benutzt wird.
-
- "Bernd Meyer","Hauptstraße 11","D";22456,"Hamburg"
- "Uwe Tilscher","Bergkoppel 7a","D";82030,"München"
- "Hedwig Dabel","Bachstraße 123","D";30567,"Hannover"
-
- Auch dieses Format kann von "Adimens" erzeugt werden. Per Dop-
- pelklick auf das Import/Export-Symbol werden folgende Werte ein-
- gestellt:
-
- Datensatz-Trennung: (13)(10)
- Feld-Trennung: (44)
- Feldeinfassung: (34)
-
- Auch dBASE kann dieses Format mit folgenden Befehlen erstellen:
-
- COPY TO <file> DELIMITED WITH ,
-
-
- Andere Formate:
- An den Beispielen haben Sie sicher schon gesehen, daß das mit den
- Parametereinstellungen gar nicht so schwierig ist. Die wichtigste
- Einstellung sind die Zeichen für 'Feldtrennung', 'Texteinfassung'
- und 'Satztrennung'. Wenn Feld-und Satz-Trennung gleich sind, muß
- auch noch die 'Feldanzahl' eingegeben werden.
-
- Möchten Sie ein bestimmtes ASCII-Format importieren, sehen Sie
- sich immer erst das File mit einem beliebigen ASCII-Editor an.
- Bei verzwickten Formaten kann eine Hex-Dump-Utility weiterhelfen.
-
- Aber wie schon gesagt, in den meisten Fällen reichen die Vorein-
- stellungen völlig aus. Lediglich die Feldreihenfolge muß angege-
- ben werden. Kleine Änderungen können zusätzlich noch vorgenommen
- werden. Wenn z.B. das Import-File von einem MS-DOS-Rechner kommt,
- sollten die Umlaute auf 'MSDOS' gestellt werden, etc..
-
- Erklärung der Import/Export Parameter:
- 'Feldtrennung':
- Diese Zeichen werden benutzt, um einzelne Felder innerhalb eines
- Datensatzes zu trennen. Es können bis zu 6 Zeichen als Dezimal-
- wert eingegeben werden. Z.B. wird ein Leerzeichen, welches den
- HEX-Code $20 hat, als dezimal 032 eingegeben.
-
- 'Texteinfassung':
- Diese Zeichen werden benutzt, um Text-Strings einzufassen. Damit
- ist es möglich, daß auch zur Feldtrennung benutzte Zeichen
- innerhalb eines Textstrings auftauchen können, ohne daß diese
- dann als Feldtrenn-Zeichen erkannt werden.
-
- 'Satztrennung':
- Diese Zeichen werden benutzt, um einzelne Datensätze voneinander
- zu trennen. Häufig wird hierzu Carriage Return zusammen mit
- Linefeed (013, 010) benutzt.
-
- 'Feldanzahl':
- Hier wird die Anzahl der Felder pro Datensatz eingegen. Sie ist
- aber nur notwendig, wenn das Protokoll so geartet ist, daß das
- Ende eines Datensatzes nicht erkannt werden kann. Z.B. wenn
- Satztrennung und Feldtrennung wie beim 'ASCII-Standard' Protokoll
- gleich sind. Zusätzlich muß dieses dem Programm mit dem Schalter
- 'Satz-/Feldtrenn.', der dann auf 'gleich' stehen muß, mitgeteilt
- werden. Beim Daten-Export hat diese Angabe keine Funktion, da die
- Feldanzahl durch die Eingaben bei der Feldreihenfolge festgelegt
- wird.
-
- 'Umlaute u. ß':
- Über diese Schalter können beim Datenimport Umlaute und 'ß'
- automatisch entweder von 'MSDOS' oder von 'WINDOWS' ins Atari-
- Format gewandelt werden. Beim Datenexport geschieht dies genau in
- der anderen Richtung.
-
- 'Dezimalpunkt':
- Hiermit wird eingestellt, wie der Dezimalpunkt bei Zahlen mit
- Nachkomma aussieht z.B. beim Skonto-Satz. Entweder als 'Punkt'
- oder 'Komma'.
-
- 'Satz-/Feldtrenn.':
- Wenn Satztrenn-Zeichen und Feldtrenn-Zeichen wie beim 'ASCII-
- Standard' Protokoll gleich sind, muß dies dem Programm mit dem
- Schalter 'Satz-/Feldtrenn.', der dann auf 'gleich' stehen muß,
- mitgeteilt werden. Beim Daten-Export hat diese Angabe keine
- Funktion, da die Feldanzahl durch die Eingaben bei der Feld-
- reihenfolge festgelegt wird.
-
- 'Datensatznummer':
- Die Datensatznummer ist eine beim Erzeugen des Datensatzes auto-
- matisch vergebene Identifikationsnummer. Diese Nummer wird
- benutzt, um Relationen zwischen den einzelnen Datensätzen herzu-
- stellen. So z.B. beim Erzeugen eines Überweisungsauftrages aus
- Adress- und Bankkonten-Daten. Diese Tatsache muß beim Datensatz
- Import/Export berücksichtigt werden. Wenn Adressdaten exportiert
- werden sollen, um sie später wieder zu importieren, ist es
- wichtig, daß der Schalter 'Datensatznummer' in beiden Fällen auf
- 'Import' steht. Wenn nämlich diese Adressen in Überweisungen
- benutzt werden, ohne daß ihre ursprüngliche Datensatznummer wie-
- der importiert wird, kann der Überweisungsauftrag den Bezug nicht
- mehr herstellen. Anders ist es, wenn Daten vor Beginn der
- Arbeiten mit HDP-Bank aus anderen Datenbanken importiert werden.
- Da diese Daten noch in keinem Auftrag benutzt wurden, muß der
- Schalter auf 'Neu' stehen. Dies ist auch immer dann der Fall,
- wenn zu importierende Datensätzen eine solche Datensatznummer
- überhaupt nicht besitzen.
-
- 'Datum':
- Hier kann eingestellt werden, ob beim Import das Datum mit
- übernommen werden soll oder nicht. Wenn ja, muß dies selbstver-
- ständlich bei der Eingabe der Feldreihenfolge mit berücksichtigt
- worden sein.
-
- Erklärung der Feldreihenfolge:
- Jedes von HDP-Bank im Adressdatensatz benutzte Feld ist hier
- aufgelistet. Beim Export kann jedem dieser Felder eine Ziffer
- zugeornet werden, die vorgibt, an welcher Stelle das ent-
- sprechende Feld erscheinen soll. Keine Ziffer bedeutet, daß
- dieses Feld nicht mit ausgegeben wird. Beim Export darf für das
- Feld 'Name2' keine Ziffer vergeben werden.
-
- Beim Import wird über diese Ziffer festgelegt, welches Import-
- Feld welchem Adressfeld zugeordnet wird. Bei HDP-Bank gibt es ein
- Feld für den Namen, in dem gegebenfalls Vor- und Nachname
- zusammen stehen. Viele Datenbanken haben aber jeweils ein eigenes
- Feld für Vornamen und Nachnamen. Damit beim Daten-Import diese
- beiden Felder zu einem gemeinsamen zusammgefaßt werden können,
- kommt das Virtuelle Feld 'Name2' zum Einsatz. Das Import-Feld,
- das dem Feld 'Name1' zugeordnet ist, wird direkt in das Adress-
- feld kopiert. Das Import-Feld, welches dem Feld 'Name2' zugeord-
- net ist, wird an die bereits bestehenden Zeichen in diesem Feld
- angehängt.
-
- Import/Export Beispiele:
- Auf der mit ausgelieferten Diskette befindet sich ein Ordner
- 'IMPORT', in dem sich Test-Datensätze befinden. Diese beinhalten
- neue Adress-Daten, die es in den Demodatensätzen zu HDP-Bank noch
- nicht gibt. Diese Import-Datensätze sind mit den entsprechenden
- Voreinstellungen erzeugt worden und können für Übungszwecke zum
- Daten-Import genutzt werden.
-
- Z.B. den Knopf 'ASCII Standard' im Import/Export-Setup-Dialog
- betätigen, danach mit 'Enter' bestätigen und den Dialog über
- 'EXIT' verlassen. Dann über den Punkt 'Adressen ASCII-Import' im
- Menü 'Optionen' mittels File-Selektbox das File 'STANDARD.IMP' im
- Ordner 'IMPORT' auswählen. Vergleichen Sie vorher und nacher Ihre
- Adressdaten und Sie sehen, wie einfach es gehen kann, Daten zu
- importieren.
-
-
- Blitzkursus:
- ============
-
- Ausgehend von den mitgelieferten Beispieldaten soll hier quasi im
- Schnellverfahren das effiziente Arbeiten mit HDP-Bank gezeigt
- werden. Der folgende Text beinhaltet komprimiert eine Menge an
- Informationen, deshalb gehen Sie bitte LANGSAM Schritt für
- Schritt voran.
-
- Stellen Sie sicher, daß die interne Rechneruhr das richtige Datum
- sowie die richtige Uhrzeit hat und daß HDP-Bank mit den Testdaten
- installiert wurde (Wie unter Installation (1) beschrieben). Nach
- dem Starten von 'BANK.PRG' das Passwort 'TESTEN' eingeben. Soll-
- ten jetzt Daueraufträge zur Ausführung anstehen, diese erstmal
- mit 'BREAK' abbrechen.
-
- Überweisung eingeben
- ---------------------
- Bevor irgendwelche weiteren Aktionen stattfinden, sollten als
- erstes immer die Kontobuchungen des gewünschten Kontos angezeigt
- werden. Dieses ist insofern sinnvoll, da man sich zunächst über
- den aktuellen Stand informieren will, bevor man Buchungen vor-
- nimmt. Hierzu bitte den Menüpunkt 'Kontobuchungen listen...'
- auswählen; es erscheint die Konten-Selectbox. Mit einem Doppell-
- klick auf den Eintrag '1234999999 Faxen GmbH 1. Girokonto' werden
- sodann die Buchungen dieses Kontos angezeigt.
-
- Nehmen wir an, Sie haben eine Rechnung der Buchhandlung Jakob vor
- sich liegen und möchten sie per Überweisungsauftrag begleichen.
- Hierzu wird der Überweisungs-Eingabe-Dialog mittels dem Menüpunkt
- 'Überweisung eingeben... ' aufgerufen. Sie werden feststellen,
- daß bereits die Daten vom 'Auftraggeber Konto' komplett ausge-
- füllt sind. Man merke: Wenn immer ein Dialog sich auf ein
- Auftraggeber Konto bezieht, werden automatisch die Daten des
- obersten Kontobuchungs-Fensters genommen! Dieses ist nicht nur
- extrem hilfreich sondern erspart viele lästige Eingaben.
-
- Als nächstes soll das Empfänger Konto eingegeben werden. Durch
- einen Doppelklick auf das Text-Feld von 'Empfänger' erscheint
- jetzt die Adressen-Selectbox. An dieser Stelle gibt es vier
- Möglichkeiten: 1.) Per Doppel-Klick wird ein Eintrag ausgewählt
- und übernommen. 2).Das gleiche läßt sich mit einem Einfach-Klick
- und dann 'ENTER' erreichen. 3.) Wenn statt 'ENTER', 'EDIT'
- genommen wird, können gegebenenfalls die Adressdaten vorher
- aktualisiert werden. 4.) Mit 'EXIT' geht man wieder zurück, ohne
- daß etwas verändert wurde. Für unser Beispiel wollen wir aber
- jetzt die 'Buchhandlung Jakob' mit einem Doppelklick auswählen.
- Sie werden feststellen, daß hierbei bereits auch Kundennummer,
- Skontosatz und ein Verwendungszweck mit übernommen wurden.
-
- Kommen wir wieder zurück zur fiktiven Rechnung der Buchhandlung
- Jakob. Das Rechnungsdatum ist der 10.01.93; geben Sie dieses
- bitte im Hilfsblock unter 'Rechnung v.:' ein. Weiter geben Sie
- als Rechnungsnummer 4567 unter 'RechNr.:' und den Rechnungsend-
- betrag 102,00 im dick umrandeten Feld ein. Mit Betätigen von
- 'Ok' wird nicht nur der Überweisungsbetrag im linken unteren Feld
- richtig mit Skonto berechnet, sondern auch in der zweiten Zeile
- des Verwendungszwecks werden alle anderen relevanten Rechnungs-
- daten übernommen. Betätigen Sie 'BUCHEN' und schon ist die
- Überweisung erledigt.
-
- Nach dem Verlassen des Dialoges mit 'EXIT, wird diese Buchung
- automatisch in der Liste nachgetragen und mit berücksichtigt.
- Damit Ihnen dieser Vorgang noch besser vertraut wird, sollten Sie
- das obige Beispiel solange wiederholen, bis Sie es 'blind'
- beherrschen, ohne nachlesen zu müssen. Haben Sie keine Hemmungen,
- hierbei etwas zu 'experimentieren' um so ein besseres Gefühl für
- das Programm zu bekommen.
-
-
- Electronic-Banking
- -------------------
- Im folgenden soll gezeigt werden, wie einfach es ist, eine DTA-
- Diskette für Electronic-Banking zu erzeugen.
-
- Hierzu listen Sie bitte wieder die Kontobuchungen des Kontos
- '1234999999 Faxen GmbH 1. Girokonto' (wie am Anfang von '4.1
- Überweisungen eingeben' beschrieben). Wenn Sie die original Test-
- daten benutzen, sollten mindestens drei Buchungen den Status 'O'
- gleich offen haben. D.h. diese Aufträge sind erfasst aber noch
- nicht ausgegeben.
-
- Wählen Sie jetzt bitte den Menüpunkt 'Aufträge auf Floppy...'
- aus. Sie werden feststellen, daß die Dialogbox wieder automatisch
- die Konten-Daten des eben geöffneten Fensters übernommen hat. Im
- mittleren Kasten wird links die Anzahl der auszugebenden Über-
- weisungen angezeigt und sollte hier größer gleich drei sein. Der
- Knopf rechts daneben schaltet das automatische Formatieren ein.
- Damit die DTA-Diskette genau den Anforderungen zum beleglosen
- Datenträgeraustausch mit den Kreditinstituten entspricht, muß sie
- im MSDOS-Format beschrieben sein. Wenn Sie also eine Diskette das
- erste Mal zum DTA-Verfahren benutzen, bitte diesen Knopf ein-
- schalten. Benutzen Sie danach immer nur dieselben Disketten, so
- können Sie sich weiteres formatieren ersparen.
-
- Bei Ausgabe auf Überweisungsvordrucke ensteht pro Überweisung
- auch ein Beleg für den Auftraggeber, der für die Buchhaltung sehr
- wichtig ist. Nicht jedoch beim DTA-Verfahren. Hier entstehen
- lediglich ein sogenannter 'Datenträger-Begleitzettel' auf dem
- sich außer den Kontrollsummen noch die Gesamtsumme aller Über-
- weisungen befindet. Wenn der Knopf 'Beleg' eingeschaltet ist,
- wird auch beim DTA-Verfahren zusätzlich ein entsprechender Aus-
- druck für die Buchhaltung erzeugt.
-
- Nachdem jetzt die Funktionen klar sind, schalten Sie bitte beide
- Knöpfe 'formatieren' und 'Beleg' an. Stellen Sie sicher, daß der
- Drucker betriebsbereit ist und sich in Laufwerk A: eine Diskette
- befindet, die überschrieben werden kann. Betätigen Sie jetzt
- 'WRITE' und erzeugen Sie die DTA-Diskette.
-
- Sehen Sie, so schnell kann es gehen. Diese waren erst drei
- Überweisungen, aber selbst bei hundert Überweisungen dauert es
- auch nicht viel länger, insbesondere wenn vorher nicht zu forma-
- tiert werden braucht.
-
- Als nächstes brauchen Sie jetzt nur noch zu Ihrer Bank/Sparkasse
- zu gehen und dort eine Vereinbarung zum beleglosen Datenträ-
- geraustausch zu unterschreiben. Zuweilen möchten sich die Kre-
- ditinstitute vorab vom richtigen Format des Datenträgers selber
- überzeugen. Sie dazu auch Kapitel 'Einschränkungen der Demo-
- Version'.
-
- Auf dem Datenträger-Begleitzettel steht unten der Name der
- erzeugten Sicherheitskopie. Sollte Ihre Diskette einmal bei der
- Bank verloren gehen oder zerstört werden, brauchen Sie nur dieses
- File auf eine neue entsprechend formatierte Diskette zu kopieren.
- Achtung! Beachten Sie hierbei die Limitierungen der Demo-Version
- und lesen Sie dazu auch Kapitel 'Einschränkungen der Demo-
- Version'.
-
- Noch ein Tip: Versuchen Sie, so viel wie möglich über interne
- Daueraufträge laufen zu lassen. So gibt es z.B. bei uns in der
- Firma keine einzige Einzugsermächtigung mehr. Dieser große Anteil
- an internen Daueraufträgen führt dazu, daß sich die meisten
- Aufträge durch einen einzigen Maus-Klick erledigen lassen und man
- so auch schnell einen Überblick über die monatlichen Fixkosten
- bekommt.
-
-
- Konto aktualisieren
- --------------------
- Der nächste Teil des Blitzkurses befaßt sich damit, das Konto auf
- dem aktuellen Stand zu halten. Betrachten wir uns hierzu wieder
- die Buchungen des Kontos '1234999999 Faxen GmbH 1. Girokonto'.
- Jeder Eintrag ist eine Buchung, wie z.B. der obige Überweisungs-
- auftrag, und durchlebt mehrere Phasen. Nachdem der Auftrag ein-
- gegeben ist, hat er den Status 'O' für offen. Wenn der Menü-Punkt
- 'Aufträge drucken... ' oder 'Aufträge auf Floppy... ' durchge-
- führt wurde, ist der Status automatisch auf 'A' wie ausgegeben
- geändert worden. Wenn immer Sie die Kontoauszüge Ihres Geldin-
- stitutes bekommen, werden die Buchungen, die dort erscheinen und
- somit erledigt sind, mit einem 'Häkchen' versehen, was gleichbe-
- deutend mit ausgeführt ist. Dazu wird die entsprechende Buchung
- in der Liste (hier die: Buchhandlung Jakob) einfach angeklickt
- und im Popup-Menü der Status auf ausgeführt gesetzt.
-
- Werden jetzt noch Buchungen von den Kontoauszügen wie:
- Zinsgutschriften, Kontoführungsgebühren, etc. über 'Zugang
- eingeben...' bzw. 'Abgang eingeben...' nachgetragen, sind Sie mit
- HDP-Bank immer auf dem aktuellen Stand.
-
- Es wird jeweils eine getrennte Summe für Last- und Gutschriften
- gebildet, die dann mit der Saldobuchung aus dem Vormonat zur
- eigentlichen Kontosumme addiert wird. In dieser Summe sind alle
- Aufträge, egal ob sie erledigt, oder nur erfasst mit berücksich-
- tigt. Dieses erlaubt quasi einen Blick in die liquiditätsmäßige
- Zukunft. Demgegenüber berücksichtigt die Summe links unten neben
- dem 'Häkchen' nur alle bereits erledigten Aufträge und sollte mit
- dem letzten Saldo der Kontoauszüge übereinstimmen.
-
-
- Sammelbuchungen
- ----------------
- Sammelbuchungen sind sehr komfortabel. Hierzu werden bei mehreren
- Überweisungen alle Einzelbeträge aufaddiert. Auf einer zusätzli-
- chen Überweisung, dem sogannte Sammelauftrag erscheint dann diese
- Summe. Die Daten des Auftraggeberkontos, das Empfängerkonto wird
- nicht ausgefüllt und als Verwendungszweck erscheint '---- Sam-
- melbuchung ----'. Man braucht jetzt nur diese eine Sammelbuchung
- zu unterschreiben und zusammen mit den anderen nicht unter-
- schriebenen Überweisungen abgzugeben.
-
- Dieses ist sehr praktisch, insbesondere dann wenn die Überwei-
- sungsvordrucke wie bei HDP-Bank automatisch ausgedruckt werden.
- Auch die Bank profitiert von diesem Verfahren, denn auf Ihren
- Kontoauszügen erscheint nur eine Buchung, die des Sammelbeleges.
- Das gleiche Verfahren wird beim beleglosen Datenträgeraustausch
- benutzt; auch hier erscheinen alle Buchungen einer Diskette als
- eine Sammelbuchung.
-
- Damit wären wir auch gleich bei den Nachteilen dieses Verfahrens,
- denn an dieser einen Sammelbuchung läßt sich nicht erkennen aus
- welchen Einzelbuchungen sie sich zusammensetzt. Dieses ist nicht
- nur für die Buchhaltung lästig, sondern erschwert den Überblick
- über die Zahlungen ganz erheblich.
-
- Nicht so bei HDP-Bank, denn hier gibt es bei der Ausgabe der
- Kontobuchungen eine eigene Spalte für alle Sammelbuchungen. Somit
- läßt sich auf einen Blick erkennen, woraus sich diese eine
- Sammelbuchung zusammensetzt. Desweiteren kann beim Erzeugen einer
- DTA-Diskette der Knopf 'Beleg' eingeschaltet werden, womit dann
- eine zusätzliche Aufstellung aller Einzelbuchungen für die Buch-
- haltung erzeugt wird.
-
-
- Einschränkungen der Demo-Version:
- ---------------------------------
- Die Demoversion ist voll funktionsfähig, lediglich die Ausgaben
- auf Überweisungsvordrucke bzw. Diskette sind immer konstant,
- können nicht verändert werden und sind bewußt unbrauchbar
- gemacht.
-
- Zu Electronic-Banking:
- Das von der Demoversion erzeugte DTAUS1-File ist nicht brauchbar
- und entspricht nicht dem richtigen Format. Möchten Sie dennoch
- vorab Ihrer Bank die Möglichkeit geben, das Format zu überprüfen,
- erzeugen Sie wie unter '4.3. Electronic-Banking' beschrieben eine
- DTA-Diskette mit der Demoversion und ersetzen dann das DTAUS1-
- File auf der Diskette durch das 'DTAUS1'-File aus dem Ordner
- 'DTAUS'. Der zugehörige Datenträger-Begleitzettel sieht wie folgt
- aus:
-
- +-----------------------------------------------------------+
- ! Datenträger Begleitzettel: !
- ! -------------------------- !
- ! (Ausfertigung für das Institut) !
- ! !
- ! Sammelüberweisungsauftrag an: Sparkasse, Nirgendwo !
- ! !
- ! Name der DTA-Datei: 'DTAUS1' !
- ! Verwendeter Datenträger: MS-DOS 720 KB !
- ! Erstellungsdatum: 02.09.93 !
- ! !
- ! Anzahl Überweisungen: 3 !
- ! (Anzahl Datensätze -C-) !
- ! Summe DM: 716,00 !
- ! Kontrollsumme Kontonr.: 2.975.891.518 !
- ! !
- ! Absender !
- ! Bankleitzahl: 20055599 !
- ! Girokontonummer: 1234999999 !
- ! Name: Faxen GmbH !
- ! !
- +-----------------------------------------------------------+
- ! Unterschrift: 02.09.93 !
- ! !
- ! !
- ! .......................... !
- ! Faxen GmbH !
- ! !
- ! Absender Backup: 'E:\BANK\DTAUS\D931215.002' !
- +-----------------------------------------------------------+
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